In der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen Südpfalz (ASG-Südpfalz) engagieren sich Ärztinnen und Ärzte sowie, Therapeuten, Vertreterinnen und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Pflegeberufen, Krankenkassen, gesundheitspolitischen Initiativen und Menschen, die Gesundheitspolitik aktiv mitgestalten wollen. Ziel der ASG ist, das Gesundheitswesen umfassend weiterzuentwickeln, beispielsweise in eine solidarische Bürgerversicherung, durch weitere Strukturreformen oder im Bereich der Pflege. Die ASG-Südpfalz hat viel vor und ist offen für jeden der mitarbeiten möchte. Unter dem Link Termine finden Sie unseren nächsten Sitzungstermin.
Hans Mattern
1. Vorsitzender, ASG-Südpfalz
ASG-Landesvorstand mit drei Südpfälzern
SPD fordert solidarische Gesundheitspolitik
Bei der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Rheinland-Pfalz wurde Dr. Eckart Lensch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Dr. Günter Gerhardt und Angelika Buske.
Darüber hinaus wurden u.a. drei Südpfälzer in den ASG-Landesvorstand gewählt: Hans Mattern aus Siebeldingen, Alfred Kappauf aus Siebeldingen und Michael Falk aus Landau (kooptiert). Michael Falk hat als ASG-Bundesdelegierter an der ASG-Bundeskonferenz in Berlin teilgenommen.
Hauptrednerin war Gesundheitsministerin Malu Dreyer, die die unsolidarische und unverantwortliche Gesundheitspolitik der Bundesregierung scharf kritisierte. Die angestoßenen Reformen richteten sich nach Lobbyinteressen aus und nicht am Bedarf der Menschen, der eigentlich im Mittelpunkt dieser Politik stehen muss. In Rheinland-Pfalz arbeite die Landesregierung neben vielen anderen gesundheitspolitischen Themen an den Schwerpunkten „Hausärztliche Versorgung“, Krankenhausplan und Geriatrie-Konzept, so Malu Dreyer.
„Durch den Masterplan zur Stärkung der ärztlichen ambulanten Vorsorgung soll die hausärztliche Versorgung unterstützt werden, z.B. durch die Einrichtung von Praxis- und Famulaturbörsen und die erhöhte Zahl der allgemeinmedizinischen Lehrpraxen für das Praktische Jahr.“
Weiterhin wichtig sei die Sicherstellung einer wohnortnahen und medizinisch hochwertigen stationären Versorgung durch Krankenhäuser. Dazu habe das Kabinett im Oktober den„Krankenhausplan 2010“ beschlossen, führte Dreyer weiter aus.
Mit dem Geriatrie-Konzept könne für eine bessere Versorgung der steigenden Zahl älterer Menschen gesorgt werden. „Dies geschieht u.a. durch Einrichtung von sog. Akut-Geriatrien in den Krankenhäusern; damit ist eine flächendeckende geriatrische Versorgung möglich“, so Dreyer abschließend.
Weitere Info unter: www.asg-rlp.de


